Stargate-Projekt: SoftBank, OpenAI und Oracle starten kleiner als geplant

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SoftBank, OpenAI und Oracle verfolgen mit ihrem gemeinsamen „Stargate“-Projekt ambitionierte Pläne, die KI-Infrastruktur in den USA auszubauen. Ursprünglich als gigantisches Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von 500 Milliarden Dollar angekündigt, das über 100.000 neue Arbeitsplätze schaffen sollte, haben die Partner ihre kurzfristigen Ziele nun etwas zurückgeschraubt. Laut einem Bericht des Wall Street Journal planen die Unternehmen zunächst, bis Ende des Jahres ein kleineres Rechenzentrum zu errichten – voraussichtlich in Ohio.

Quelle: WSJ

Das Projekt wurde Anfang des Jahres im Weißen Haus vorgestellt, als Präsident Trump führende Tech-Manager wie Masayoshi Son (SoftBank), Larry Ellison (Oracle) und Sam Altman (OpenAI) empfing, um den Startschuss für die Initiative zu geben. Trump sieht den Ausbau von KI als strategischen Wettbewerbsvorteil gegenüber China und hat parallel eine nationale Energie-Notlage ausgerufen. Somit war es ihm möglich, Hindernisse für den Ausbau von Energieerzeugung aus Öl, Gas, Kohle und Kernkraft abzubauen und so genügend Strom für die geplanten Anlagen bereitzustellen.

In den vergangenen Monaten kam es allerdings zu Unstimmigkeiten zwischen den Partnern, vor allem über den Standort der Rechenzentren, wie mit dem Projekt vertraute Personen berichten. Insgesamt sollen für das Stargate-Projekt kurzfristig 100 Milliarden Dollar investiert werden, die restlichen Mittel sollen in den kommenden vier Jahren fließen.

Bereits nach Ankündigung gab es erhebliche Zweifel an der Umsetzbarkeit des Projekts. Die Frage wo die 100 Milliarden US-Dollar besonders in der kurzen Zeit herkommen sollen, forciert die Paradoxität Trumps, erhebliche fiskalische Einsparungen vornehmen zu wollen.

Quelle: @zerohedge / X

WSJ darf nicht mit nach Schottland

Gleichzeitig schließt das Weiße Haus das Wall Street Journal von der Schottland-Reise Donald Trumps aus. Hintergrund ist die Epstein-Story, die das Wall Street Journal erst zuletzt veröffentlichte. Pressesprecherin Karoline Leavitt sagte, dass die Entscheidung „Aufgrund des falschen und verleumderischen Verhaltens“ getroffen wurde. Somit fliegen lediglich 13 Medien mit Trump.

Quelle: @CNN / X

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Foto von Taylor Vick auf Unsplash

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