Der Vorstand von Tesla hat ein außergewöhnliches Aktienpaket für CEO Elon Musk genehmigt, um ihn langfristig an das Unternehmen zu binden. Die Sondervergütung umfasst 96 Millionen Aktien im Wert von knapp 30 Milliarden US-Dollar und entspricht etwa einem Drittel der Summe, die Musk durch seinen stark umstrittenen Vergütungsplan von 2018 hätte erhalten sollen. Dieser Plan liegt derzeit weiterhin vor den Gerichten in Delaware.

Quelle: @Tesla / X
Die neuen Aktien sind an mehrere Bedingungen geknüpft: Musk muss zwei Jahre lang eine leitende Funktion bei Tesla ausüben, bevor die Papiere endgültig übertragen werden. Zudem muss er die Aktien zum damaligen Optionspreis von 23,34 US‑Dollar pro Stück erwerben und sie anschließend für fünf Jahre halten, abgesehen von möglichen Verkäufen zur Deckung von Steuern oder Kaufpreis. Sollte der ursprüngliche Vergütungsplan aus 2018 von den Gerichten wiederhergestellt werden, verfällt diese neue Zuteilung, um eine doppelte Auszahlung zu verhindern.
Hintergrund der Maßnahme ist die angespannte Lage bei Tesla: Die Verkaufszahlen sind rückläufig, während Musk das Unternehmen stärker auf Robotaxis, kostengünstigere Elektrofahrzeuge, humanoide Roboter und Künstliche Intelligenz ausrichten will. Der Vorstand betonte, die Aktienzuteilung solle sicherstellen, dass sich Musk trotz seiner vielfältigen Verpflichtungen weiterhin voll auf Tesla konzentriert und das Unternehmen durch seine Führungsstärke voranbringt.
Akie steigt trotz Besorgnis erregenden Entwicklungen in
Die Aktie zeigte sich unbeeindruckt und stieg um über zwei Prozentpunkte auf über 309 US-Dollar. Tesla musste die vergangenen Monate immer wieder große Einbuße in puncto Verkaufszahlen hinnehmen.

Quelle: TradingView
Umso überraschender war die Meldung, dass Tesla die meist verkaufte Elektro-Automarke in der ersten Jahreshälfte in Europa gewesen ist. Das Model Y war mit knapp 70.000 verkauften Autos auf Platz 1, während das Model 3 den dritten Platz hinter dem Volkswagen ID.4 belegte.

Quelle: @muskonomy / X
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