Mileis Kurs wirkt: 1,7 Millionen Kinder aus der Armut geholt

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In Argentinien konnte die Zahl der in Armut lebenden Kinder im vergangenen Jahr deutlich gesenkt werden. Nach Angaben des UNICEF-Landesvertreters Rafael Ramírez Mesec gelang es, rund 1,7 Millionen Minderjährige aus der Armut zu holen- dies äußerte er in einem vielbeachteten Interview mit Infobae. Besonders bemerkenswert: Der Rückgang geschah trotz eines harten Sparkurses der Regierung unter Präsident Javier Milei, der seit Ende 2023 im Amt ist.

Quelle: Infobae / Youtube.com

Mesec betonte, dass gezielte soziale Programme und Hilfsmaßnahmen dafür gesorgt hätten, dass die Kinderarmut gesunken sei, auch wenn weiterhin große Herausforderungen bestehen – insbesondere im Bildungsbereich. So würden beispielsweise noch immer viele Kinder Schwierigkeiten im Fach Mathematik haben.

Insgesamt zog Mesec ein positives Fazit der bisherigen Politik: Es sei gelungen, trotz massiver Einsparungen im Staatshaushalt sowohl die allgemeine Armut als auch die Inflation deutlich zu reduzieren. Während die Inflation innerhalb eines Jahres auf einen Bruchteil des ursprünglichen Werts zurückging, fiel die Armut insgesamt auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren.

Besonders für Kinder ist dieser Fortschritt entscheidend, da sie in Argentinien besonders stark von Armut betroffen sind. Allein in der ersten Jahreshälfte 2023 lebten laut UNICEF-Bericht noch rund 57 Prozent aller Kinder in direkter Armut. Nun zeigt sich, dass die strenge Haushaltspolitik nicht nur die Wirtschaft stabilisieren, sondern auch das Leben der Schwächsten verbessern konnte.

Quelle: Country Office Annual Report 2023 Argentina – UNICEF

Milei- Ein Trendsetter?

Die Vergrößerung des Staatsapparates und die gleichzeitig ausbleibende Verbesserung wirtschaftlicher und vor allem sozialer Fortschritte ist ein Phänomen, das viele Nationen dieser Welt prägt. Besonders Deutschland hat nun mit der Überschreitung der 50-prozentigen Staatsquote ein Niveau erreicht, im Zuge dessen viele Experten über eine Dezimierung des Staates debattieren. Das Beispiel Milei zeigt auf, dass weder Wirtschaftswachstum noch Armutsbekämpfung in Korrelation mit einem Ausbau der staatlichen Hilfen und der zentralen Eingriffsmechanismen stehen.

Milei lebt vor wie die „Kettensäge“ funktionieren kann und zeigt allen voran auf, dass Wirtschaftsleistung und sozialer Fortschritt Hand in Hand miteinander gehen können.

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Bild von billy cedeno auf Pixabay

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