Israel hat am Mittwoch erneut schwere Luftangriffe im Jemen geflogen und dabei nach Angaben der Houthi-Behörden mindestens 35 Menschen getötet sowie über 130 verletzt. Besonders betroffen war die Hauptstadt Sanaa, wo sowohl ein Militärhauptquartier als auch eine Treibstoffstation zerstört wurden.

Quelle: @dwnews / X
Die Angriffe folgen auf einen Drohnenanschlag der Houthi-Rebellen, bei dem am Wochenende ein israelischer Flughafen getroffen worden war. Die vom Iran unterstützte Gruppe erklärt, damit ihre Unterstützung für Hamas und die palästinensische Bevölkerung in Gaza zu demonstrieren. Israel reagiert seit Monaten immer wieder mit Luftschlägen auf Raketen- und Drohnenangriffe der Houthis.
Erst zuletzt sorgte ein israelischer Angriff auf Katar, einen engen Partner der USA, für große Empörung in der Region. Dabei sollen mehrere Hamas-Mitglieder ums Leben gekommen sein. Das hat zur Folge, dass die diplomatische Isolation Israels wächst: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte Sanktionen sowie eine teilweise Aussetzung des Handels an. Ebenfalls sollen Hilfspakete ausgesetzt werden.

Quelle: @euronews / X
Die humanitäre Lage in Gaza ist dramatisch. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind dort bereits über 400 Menschen, darunter viele Kinder, an den Folgen von Unterernährung gestorben. Internationale Beobachter sprechen von einer „menschengemachten Hungersnot“. Israel weist diese Darstellung zurück und macht Hamas für das Leid der Zivilbevölkerung verantwortlich, da die Kämpfer ihre Stellungen in dicht besiedelten Gebieten hätten.
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Foto von Lincoln Holley auf Unsplash


