In Deutschland planen zahlreiche große Unternehmen eine bislang beispiellose Investitionsoffensive, um den Standort zu stärken. Wie das Handelsblatt berichtet, haben sich mehr als 30 Konzerne, darunter Siemens, die Deutsche Bank, BMW und Mercedes, zu einer Allianz zusammengeschlossen. Ziel ist es, mehrere hundert Milliarden Euro in neue Fabriken, die Modernisierung bestehender Anlagen und die Entwicklung innovativer Produkte zu stecken.

Quelle: handelsblatt.com
Initiatoren der Initiative sind unter anderem Siemens-Chef Roland Busch, Deutsche-Bank-CEO Christian Sewing sowie Alexander Geiser von der Kommunikationsberatung FGS Global. Der offizielle Startschuss der Offensive ist für den 21. Juli im Kanzleramt geplant, wo die Spitzenvertreter der Wirtschaft auf Bundeskanzler Friedrich Merz, Finanzminister Lars Klingbeil und weitere Mitglieder der Bundesregierung treffen werden.
Die beteiligten Unternehmen verstehen ihre Investitionszusagen als Zeichen des Vertrauens gegenüber der Politik, erwarten im Gegenzug jedoch, dass die Bundesregierung zugesagte Reformen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zügig umsetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz machte darauf aufmerksam, das bereits jetzt schon Abschreibungen auf Investitionen ermöglicht werden und der Investitionsstandort Deutschland an Sicherheit gewinne.

Quelle: @bundeskanzler / X
Gleichzeitig versprach Lars Klingbeil „spürbare Verbesserungen“ heute im Bundestag. Der vorgestellte Bundeshaushalt für 2025 sieht Ausgaben von rund 115 Milliarden Euro für Investitionen vor- im Vergleich zu 2024 steigen die Investitionen damit um etwa 55 Prozent.
Die Rendite der 10-Järhigen deutschen Staatsanleihe zeigt, dass die deutschen Kapitalmarktzinsen über sieben Prozent seit dem Beschluss des billionenschweren Schuldenpakets auf 2,644 % gestiegen ist.

Quelle: TradingView
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